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Hallo und herzlich willkommen auf ToDo Lifestyle, dem Infoportal für Digital Nomads und alle, die es werden wollen.

Wir sind Tina und Martin und wir sind keine digitalen Nomaden. Wie? Ja, ihr lest ganz richtig – wir zählen nicht zu den Glücklichen, die ihren 9-17 Uhr Bürojob hinter sich gelassen haben und völlig unabhängig und frei ihr digitales Business pflegen, während sie in der Hängematte schwingen und die Wellen rauschen hören. Was prädestiniert mich dann, euch hier Tipps zum selbstbestimmten Leben und Arbeiten im Ausland zu geben, fragt ihr euch sicher. Nun, wir arbeiten als Entsandte eines großen deutschen Arbeitgebers an verschiedenen Stationen im Ausland. Unser Beruf hat uns bereits jeweils für mehrere Jahre nach Marokko, auf die Philippinen, nach Nepal, nach Sri Lanka sowie nach China und Italien geführt. An all diesen Orten sind wir auf interessante Menschen getroffen, die das sesshafte Leben an den Nagel gehangen haben und nun das Leben eines Digital Nomads führen.

Doch was sind eigentlich Digital Nomads?

Mobiler Arbeitsplatz

Mobilität ist ein wichtiger Punkt

Solche digitalen Nomaden arbeiten dank moderner, digitaler Technologie ortsunabhängig und führen ihr Leben immer an dem Ort, der sie gerade am meisten interessiert oder der am besten in ihre aktuelle Reiseplanung passt. Technologien, die sie einsetzen umfassen natürlich alles rund ums Internet, sei es das schlichte WLan, mobiles Internet wie 3G und HSPA-Verbindungen, Voice over IP (VoIP) Telefonie sowie Cloud-Dienste zum Versenden, Empfangen und Speichern von Daten. Da der typische Digitale Nomade ständig auf Achse ist und gern reist, hat er natürlich kein festes Büro, in welchem er seine Arbeit verrichtet, daher trifft man auf ihn häufig in Cafés mit gutem WLan, an Co-Working Spaces oder kurzfristig angemieteten Büros. Viele Digitalnomaden machen sich auch die Reiseaktivitäten ihrer Mitmenschen zunutze und finden eine Unterkunft im Zuge eines Housesitting-Agreements.

Während ein solcher Lebensentwurf früher wohl oft nur Stirnrunzeln und hochgezogene Augenbrauen mit sich gebracht hätte, stellt man langsam mehr und mehr fest, dass die digitalen Nomaden kein seltenes Phänomenen einiger weniger Abenteurer sind, sondern inzwischen sehr viele junge Menschen nach genau so einem Lebensentwurf streben. Die Tickets für die erste  deutschsprachige Konferenz für Digital Nomads in Berlin 2015, die DNX, waren innerhalb weniger Tage ausverkauft, hunderte Besucher nahmen an Diskussionsrunden, Vorträgen und Workshops mit Themen wie „How to run your profitable business from anywhere in the world!“ und „Redesign your life: How I created my dream job in less than a year“ teil, in denen erfolgreiche E-Enterpreneure von ihren Erfahrungen und Strategien berichten.

Wo sind denn all diese digitalen Wanderer?

Ufff

Da digitale Nomaden eben genau das sind – nomadisch – ist es natürlich sehr schwierig an akkurate Statistiken zu ihrer Verbreitung zu kommen, da sie eben nicht in festen Beschäftigungsverhältnissen mit meldepflichtigem Wohnsitz bestehen. Einige private Firmen haben auf Grund ihrer Kundenstruktur Hochrechnungen angestellt. Nach diesen soll mindestens eine höhere einstellige Millionenzahl von digitalen Nomaden irgendwo auf der Welt unterwegs sein. Wobei das natürlich auch sehr davon abhängt, wie man diesen Begriff definieren möchte. Ab wann ist man ein Nomade, muss man dafür immer reisen oder vielleicht nur die Hälfte des Jahres? Reicht es, ein Freelancer zu sein und theoretisch die Freiheit zu haben, nomadisch zu leben? Nun, das muss wohl jeder für sich selbst beantworten, abgrenzen.

Wir hier auf ToDo Lifestyle unterscheiden zwischen Digital Nomads und Expats.

Was ist ein Expat?

Während digitale Nomaden wie oben dargestellt selbstständig und ortsunabhängig unterwegs sind, kann man Expat am ehesten mit Begriff „Entsandten“ übersetzen. Es handelt sich dabei um Arbeitskräfte eines im Ausland operierenden Unternehmens, welcher für eine begrenzte Zeit, oft um die 3-5 Jahre, ins Ausland zur Zweigstelle oder dem Partner seines oder ihres Unternehmens entsandt wird. Expats haben dabei einen Arbeitsvertrag und sind über ihren Arbeitgeber weiterhin in einem bestimmten Rahmen abgesichert. Für die meisten steht fest, dass sie nach Beendigung der Entsendung entweder in die Heimat zurückkehren, oder aber eine andere Expat-Stelle annehmen, das macht sie aber dann trotzdem nicht zum Nomaden.

Entsandte Expats haben ein ganz anderes Netz zur Absicherung, können oft problemlos ihre Familie mitnehmen, weil ihr Arbeitgeber sie dabei unterstützt, müssen sich seltener Gedanken über Visaverlängerungen, Krankenversicherung und Altersvorsorge machen und weisen in vielen Fällen ganz andere demographische Merkmale auf als der typische Digitalnomade. Natürlich gibt es auch selbstständige Expats, welche sich eben abseits ihres Heimatlands eine Existenz aufbauen.

Digital Nomad oder Immigrant?

Fußfassen im Ausland

Fußfassen im Ausland

Wenn man hier einschlägigen Blogs folgt stößt man in diesem Zusammenhang oft auf die allgegenwärtige

Diskussion Digitalnomade vs. Immigrant. Ist jemand ein Immigrant, wenn er im Ausland Fuß faßt? Wie lange muss der Zeithorizont des erneuten Aufbruchs dieser Person sein, um sie eben nicht als Immigrant sondern als vorübergehender Gast einzustufen? Oft lässt sich in dieser Diskussion ein gewisser Bias feststellen, denn häufig werden sogenannte White-Collar-Workers, also Schreibtischarbeiter, aus dem westlichen Ausland sehr viel einfacher in die „Expat-Schublade“ gesteckt als Auslandsarbeiter aus Asien und Afrika, welche in der Expat-Welt eher abwertend als Arbeitsmigranten bezeichnet werden, obwohl auch ihr Aufenthalt zeitlich befristet ist und die meisten nicht vorhaben, dauerhaft außerhalb ihres Heimatlandes zu leben und zu arbeiten

Halten wir also für uns hier auf diesem Blog die folgende Einstellung fest: Expats haben ihr Heimatland vorübergehend verlassen, um ortsgebunden selbstständig oder in einem Arbeitnehmerverhältnis in einem anderen Land tätig zu sein. Für sie steht nicht das Reisen im Vordergrund, sondern die Arbeit im Ausland. Digitale Nomaden hingegen nutzen digitale Techniken um eben nicht abhängig von einem Ort zu sein, sondern ihre selbstständige Tätigkeit wo auch immer zu verrichten. Sie verdienen Geld, um möglichst viel, und ich behaupte mal möglichst angenehm, reisen zu können. Ob dies vorübergehend oder auf Dauer angelegt ist, spielt dabei keine Rolle, wichtig ist, dass sie eben keinen festen Wohn- oder Arbeitssitz haben.

Sind wir Digitalnomaden?

Nach dieser Klassifizierung fallen wir, Martin und Tina, natürlich absolut in die Kategorie der Expats. Warum aber interessieren wir uns dann für Digital Nomads. Nun zuerst einmal haben es Expats unserer Erfahrung nach deutlich leichter als die Digitalwanderer, da sie oft in einem festen Arbeitsverhältnis stehen und viele Dinge, um die sich Digital Nomads ständig sorgen müssen, sie gar nicht betreffen. In unserer Zeit im Ausland trafen und treffen wir auf viele Digital Nomads, ohne dass dieser Begriff schon immer so in aller Munde war wie er es jetzt ist.

Unter diesen Leuten waren viele, deren Erfolg uns erstaunt hat und deren großartige Organisiertheit und Selbstdisziplin wir nur bewundern konnten. Es ist aber auch hier nicht alles Gold was glänzt, und so konnten wir oft hinter die Fassade des sonnigen Nomadenlebens schauen und feststellen, dass mindestens genauso viele Digitalnomaden scheitern oder zumindest arg straucheln.

Vorbereitung für den Ausstieg ist das Wichtigste

Vorbereitung zur Auswanderung

Vorbereitung zur Auswanderung

Oft lag der Grund dafür in mangelnder Vorbereitung, schlechter Organisation oder schlicht zu großer

Naivität. Und hier kommt wieder unsere Plattform ToDo Lifestyle ins Spiel. Denn mit der möchten wir euch einen Überblick über eine ganze Reihe von Themen verschaffen, die für das digitale Nomadenleben von Bedeutung sind. Es gibt im Internet sehr viele Inhalte zum Thema Auslandsleben. Leider aber oft nur auf einen sehr kleinen Aspekt bezogen und oft auch nur sehr oberflächlich. Wir haben einen hohen Anspruch an uns. Wir wollen euch hier gut aufbereitete Themen zum ortsunabhängigen Leben und Arbeiten aus deutscher Perspektive zu präsentieren.

Viele digitale Nomaden rutschen in diesen Lebensstil eher so rein, als dass sie tatsächlich planen. Man hat ein wenig Zeit zwischen Studium und Job oder zwischen zwei Jobs und da verbringt man gern mal ein halbes Jahr in Südostasien oder sonstwo. Mit sinkendem Kontostand steigt die Motivation, etwas Geld in die Kasse zu bringen. Und ehe man sich versieht, finanziert man sich eine viel längere Zeit im Ausland mit Bloggen, E-Books, Affiliate Marketing oder ähnlichem, dazu aber an anderer Stelle mehr.

Verschiedene Aspekte des Digitalen Nomadentums

So in die ganze Sache reingerutscht, geraten natürlich viele Aspekte außer Acht, die man in Deutschland schon hätte vorbereiten können, um seinen Auslandsaufenthalt leichter zu machen. Wie sieht es aus mit der Abmeldung aus Deutschland? Was sind die Vor- und Nachteile, hat dies Auswirkungen auf meine Einkommenssteuerpflicht? Bin ich eigentlich weiterhin krankenversichert, wenn ich aus Deutschland wegziehe und, falls nicht (hint, hint: eure gesetzliche Krankenversicherung schützt euch meistens nicht auf Reisen), wo und unter welchen Konditionen kann ich mich krankenversichern? Gibt es Auslandskrankenversicherungen, die auf die Bedürfnisse des Digital Nomads zugeschnitten sind? Wie kann ich vorsorgen, falls ich mal einen Unfall habe? Ach ja, und wie sieht das eigentlich mit der Altersvorsorge aus, schließlich zahle ich nicht mehr in die Rentenkasse ein?

Auf Reisen – Luxus oder Budget?

"Luxus oder Budget" - EIne typische Expat Frage.

„Luxus oder Budget“ – EIne typische Expat Frage.

Falls ihr jetzt schreiend davon laufen wollt, weil ich zu sehr wie eure Mutter klinge: Stop right here!

Natürlich möchten wir mit euch auch über sehr viel angenehmere Themen reden, allem voran natürlich über das Reisen! Wie macht man das meiste aus einer Reise? Flugreisen können lang, nervig und unkomfortabel sein, daher wollen wir mit euch herausfinden, wie man für sich den besten Flug für wenig Geld findet. Das ist natürlich oft eine Frage der persönlichen Präferenz. Bin ich bereit, 24 oder mehr Stunden unterwegs zu sein und dafür einige hundert Euro zu sparen oder reise ich lieber komfortabel und suche dafür nach Schnäppchen. Wohlweislich in dem Bewusstsein, dass man ein Business Class Ticket nicht geschenkt bekommt? Lohnen sich für mich Vielfliegerprogramme und Meilensammeln? Gönne ich mir andere Dinge, die eine Reise entspannter machen, zum Beispiel den Zutritt in Airport Lounges oder mal ein Stopover-Hotel?

Zum Reisen gehören natürlich auch noch viele andere Aspekte, eine große Rolle spielt die Unterkunft. Wie wichtig ist einem die Location? Geht man nur zum Schlafen ins Ho(s)tel oder möchte man dort auch seinen vorübergehenden Arbeitsplatz einrichten? Man muss entscheiden wie wichtig die Interaktion mit Locals und die Integration in deren Community ist (falls das überhaupt möglich ist). Oder ob man vielleicht lieber eher seinesgleichen sucht, auch um interessante neue Projekte gemeinsam zu starten. Außerdem möchte ich mit euch gemeinsam interessante, speziell auf Digital Nomads zugeschnittene Reiseangebote entdecken. Wusstet ihr beispielsweise, dass es eine Kreuzfahrt für Digital Nomads gibt?

Arbeiten im Ausland -Schwierigkeiten und Hilfestellungen

A propos arbeiten: Dies ist ebenfalls ein Thema, dass wir näher ausleuchten möchten. Nicht nur spielt die Visaproblematik im Leben eines digitalen Nomaden eine gewisse Rolle, sondern auch die Frage wie man an sein hart verdientes Geld kommt, wie und wo Einkommen versteuert wird und, ganz wichtig, aber trotzdem oft vergessen: die technischen Voraussetzungen zum digitalen Arbeiten sind ebenfalls zu bedenken. Nicht überall sind Co-Working Spaces inzwischen ein Begriff. Und auch nicht immer bringt der schönste Strand auch die beste Internetanbindung mit sich. Um das Ganze abzurunden, habe ich mir auch überlegt, mit euch ein wenig über die besten Laptops zum Reisen und Arbeiten zu sprechen. Denn die Ansprüche an diesen sind für arbeitende Vielreisende natürlich ganz andere als für den Gelegenheitssurfer.

Als Expat im Ausland arbeiten ist nicht immer einfach.

Als Expat im Ausland arbeiten ist nicht immer einfach.

Ihr seht, die Themenvielfalt, die digitalen Nomaden betreffend, ist schier unendlich. Und dabei haben wir hier noch nicht mal an der Oberfläche weniger „handfester“ Themen, die diesen Lebensstil betreffen, gekratzt. Damit meinen wir Dinge wie den Umgang mit Kulturschocks und Heimweh, kreative Tiefpunkte oder Zukunftsangst. Denn, wie oben gesagt, es ist nicht alles Gold, was glänzt. Und auf unseren Reisen haben wir viele ortsunabhängige Menschen getroffen, die sehr unter den Nachteilen dieser Lebensart gelitten haben. Jeder geht anders mit seinen persönlichen Herausforderungen um. Und wie an jedem normalen Arbeitsplatz, trifft man auch unter den Weltenbummlern auf verschiedene interessante Charaktere mit unterschiedlichsten Standpunkten.

Ein Blick in die Zukunft – Moral, Kinder und Nachhaltigkeit

Und wo wir gerade über Standpunkte reden. Wie wichtig ist es eigentlich, nachhaltig zu reisen, wenn man dies sein ganzes Leben tun will. Wie will man später seinen Kindern erklären, wie man selbst positiv zur Welt beigetragen hat? Sollte man sein Umweltbewusstsein abschalten, wenn es ums Reisen und die damit verbundenen Belastungen für die Umwelt geht? Oder gibt es vielleicht Möglichkeiten, den eigenen negativen Impact etwa aufzuwiegen. Zum Beispiel indem man sich am Aufenthaltsort ehrenamtlich engagiert und so positiv zu Umwelt und Gesellschaft beiträgt? Nicht umsonst ist der Voluntourismus ein neues geflügeltes Wort geworden. Wir diskutieren mit euch Möglichkeiten, glaubwürdig und nachhaltig zu helfen und nicht nur für das eigenen Gewissen und die Portemonnaies cleverer Vermittler von Freiwilligendiensten zu arbeiten.

Mit Kindern im Ausland? Albtraum oder Chance?

Mit Kindern im Ausland? Albtraum oder Chance?

Kinder – sowieso ein Thema für sich unter Nomaden. Denn der Lifestyle des Digital Nomads ist auch mit

Kinder nicht unmöglich, wenn auch um Unmengen komplizierter. Hier findet ihr Informationen zum Elterngeld und Kindergeld im Ausland. Ich möchte euch außerdem verschiedene Modelle vorstellen, in denen das digitale Nomadenleben auch mit Kindern gut klappt. Zumindestens solange diese noch nicht schulpflichtig sind. Denn danach muss man sich schon Gedanken machen, wie es um die schulische Zukunft des Nachwuchses bestellt sein soll.

Ihr habt es wirklich bis hierhin geschafft?

Gibt es bestimmte Themen, die euch interessieren? Seid ihr bereits digitale Nomaden und habt auch etwas zum Thema beizutragen, gern auch in Form eines Interviews? Lasst es uns wissen, denn wir haben hier natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss parat.

Ansonsten wünschen wir euch viel Spaß beim Stöbern auf der Website! Wendet euch gern mit euren Fragen an uns. Sei es nun zu Versicherungsvergleichen, Flugsuchen und dem Allheilmittel für Heimweh, wir werden unser Bestes tun, euch gut zu beraten.

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