ᐅ Wie verdienen Digital Nomads eigentlich ihr Geld?

Wie verdienen Digital Nomads ihr Geld?


Wie verdienen Digitale Nomaden ihr Geld?
- von Tina

 Wie verdienen Digital Nomads ihr Geld

Ohne Moos nix los - Wie verdient man Geld als Digitaler Nomade?

Seit wir unseren Blog gestartet haben, konnten wir die Geschichten einiger interessanter Menschen beobachten. Und immer noch müssen wir sagen, die Digitalen Nomaden sind einfach eine sehr faszinierende Gruppe von Menschen. Es ist total spannend, auf Instagram eure Reisen zu verfolgen oder lange in euren Blogs zu stöbern.

Während zwar jeder eine individuelle spannende Story hat, so lässt sich doch feststellen, dass einige größere „Berufsfelder“ gibt, in denen sich Digitale Nomaden umtreiben und dort ihr täglich Brot verdienen.  Falls ihr selber noch vor dem Beginn eurer Digitalnomaden-Karriere steht und euch nicht sicher seid, wie man durch Arbeit in der online-Welt seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, hier ein paar Inspirationen. Wir haben so gut wie möglich versucht, verlässliche Angaben zu den möglichen Einkünften aus der beschriebenen Tätigkeit zu recherchieren. Am Ende hängt deren Höhe aber natürlich sehr von eurem eigenen Engagement, Talent und Spezialgebieten ab.

Das Wichtigste zuerst: Wie viel Geld muss ich verdienen?

Bevor ich euch aber überlegt, was ihr machen möchtet, empfehlen wir euch dringend auch, eine Kalkulation zu machen, wieviel Geld ihr eigentlich braucht, um direkt abschätzen zu können, ob das von euch gewählte Betätigungsfeld für den Lifestyle überhaupt genug einbringen kann. Dafür kann man eine relativ einfache Formel zu Rate ziehen.

Überlege Dir, wieviel Du im allerbesten Fall verdienen möchtest. Dann berechne Deine Fixkosten, hier empfehlen wir wirklich eine realistische und detaillierte Berechnung! Verlass Dich nicht nur auf Dein Bauchgefühl! Wieviel gibst Du am Tag aus? Was kosten Deine Flüge für Deinen ungefähren Reiseplan? Was kosten Dich Deine Versicherungen? Hast Du noch Verpflichtungen, die zu bedienen sind (vergiss dabei auch keine jährlichen Verpflichtungen wie z. B. App-Abos oder Software-Lizenzen)?

Deine Fixkosten multiplizierst Du mit dem Faktor 1,25, denn Du musst Rücklagen für diese Verpflichtungen bilden können, falls Du mal länger ohne Internet sein wirst oder auf Grund anderer Umstände länger nicht arbeiten kannst oder willst. Durch den Faktor 1,25 hättest Du nach einem Jahr Rücklagen für ein Vierteljahr ohne Arbeit gebildet. Falls Dir bereits klar ist, dass Dein Laptop/Rucksack/Kamera oder was auch immer nur noch eine kurze Weile halten wird, so erhöhe entsprechend Deinen Rücklagen-Faktor, um das Gerät, wenn nötig ersetzen zu können, sobald es kaputt geht.

Wie viel Geld muss ich verdienen

Formel zum notwendigen Stundenlohn

Sobald Du Deinen Wunsch- und Deinen Bedarfsbetrag kennst, überlege Dir zuletzt, wie viele Stunden Du im Monat arbeiten willst. Da man als motivierter Mensch meist deutlich mehr tut, als man zunächst angenommen hat, kannst Du hier ruhig etwas tiefstapeln und eher von einer geringeren als einer höheren Stundenzahl ausgehen. Sagen wir, Du möchtest 6 Tage die Woche für je 3 Stunden arbeiten, das wären im Monat 72 Stunden. In unserem Beispiel betragen Deine Fixkosten und Rücklagen 1.200€, Dein Ziel sind Einnahmen von 2.500€:
1.200€ / 72h = 16,66€ pro Stunde
2.500€ / 72h = 34,72€ pro Stunde
Dein Stundensatz müsste also zwischen knapp 17,-€ und 35,-€ liegen, wobei ersteres gerade so Deine Fixkosten deckt und zweiteres das Ziel ist, auf dass du in Deinem ersten Jahr als Digitalnomade hinarbeitest.

So, das ist ja zumindest schon einmal eine Hausnummer, an der man sich orientieren kann. Was sind nun aber die Betätigungsfelder, in denen man so viel Geld verdienen kann?


Arbeiten als Virtueller Assistent

Die Arbeit als virtueller Assistent (VA) kann eine riesige Bandbreite an Themen umfassen und ist je nach Deinem Spezialgebiet mit völlig unterschiedlichen Aufgaben versehen. Ein mit SEO vertrauter Programmierer oder ein begabter Grafikdesigner werden andere Aufgaben wahrnehmen als beispielsweise ein Reiseassistent, welcher eher den klassischen Sekretär oder PA ersetzt.

 Arbeiten als Virtueller Assistent

Das Schöne am Arbeiten als VA ist, dass das Geld relativ schnell kommt und kein großer Aufbau einer Website oder Reputation nötig ist, und dass Du keine besondere Spezialqualifizierung brauchst, wobei Fachkenntnisse natürlich auch hier wie in jedem anderen Gebiet nützlich sind.
Weniger qualifizierte VA-Arbeiten wären beispielsweise: Reise- und Terminplanung, Korrespondenz, Recherchearbeiten, Pflege von Datenbanken, Übersetzungen, Transkriptionen und Korrekturen, Erstellung von Vorlagen.
 Etwas mehr Kenntnisse verlangen da schon Aufgaben wie Webdesign, Blogpflege, Social Media Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Aber auch all diese Felder sind kein Hexenwerk und man kann sich viele Kenntnisse dank vielfältig verfügbarer Kursangebote im Internet über eine gewisse Zeit aneignen. Generell gilt: je spezifischer Deine Kenntnisse, umso speziellere und damit besser bezahlte Aufgaben kannst Du übernehmen.

Wo findet man Aufgaben als virtueller Assistent?

Einen guten Einstieg bieten Job-Plattformen wie machdudas.de, fernarbeit.net, dnxjobs.com, upwork.com oder myhammer.de. Meistens sind dort konkrete Jobs ausgeschrieben, die erledigt werden müssen, ohne Stundenzahl. Es liegt also an Dir wie schnell Du die Aufgaben zufriedenstellend erledigst und wie hoch somit Dein Stundenlohn ist. Da die Plattformen immer noch eine gewisse Provision einbehalten, kann man den Stundenverdienst so zwischen 6,50€ und 19,00€ einordnen. Ist nicht die Welt, ne? Zumindest das untere Segment ist weit davon entfernt, unsere oben berechneten Ansprüche zu erfüllen, sodass man entweder seine Stundenzahl erhöhen oder sich noch eine andere Verdienstmöglichkeit erschließen muss. Die Erfahrung vieler VAs spricht aber dafür, dass nach einem halben Jahr mit guter und zufriedenstellender Arbeit ein größerer Kundenstamm aufgebaut sein sollte, auf den man ohne Plattform zurückgreifen kann und der für gute Arbeit dann auch gern die Entlohnung nach oben anpasst.

Virtueller Assistent:


Geld verdienen mit dem Erstellen von Texten

Teilweise überschneidet sich das Betätigungsfeld des Texters zwar mit dem der virtuellen Assistenten, jedoch sind hier noch einmal ganz andere Fähigkeiten und Fertigkeiten gefragt. Texter (englisch Freelance Writer oder auch Copywriter) verdienen ihr Geld hauptsächlich mit dem Erstellen marketing-relevanter Texte, wie z. B. Online-Ratgebern, Produktbeschreibungen, Blogartikeln oder Texten für Websites und zwar in allen nur vorstellbaren Themenbereichen von Angeln bis Ziegenzüchtung.

Mit einem deutlich spezielleren Hintergrund kann man auch als Ghostwriter im akademischen Bereich tätig werden. Ein weiteres Betätigungsfeld ist das Verfassen von E-Books, seien es Sachbücher oder Fiktion, allerdings sollte man sich Gedanken machen, ob man, wenn man so etwas macht, nicht lieber seine eigenen E-Books schreibt und vermarktet, denn das ist heutzutage so einfach wie noch nie.

Tätigkeiten als Texter

Normalerweise lässt sich der Arbeitsablauf von Textern neben der in fast jedem Job üblichen Verwaltung (Rechnungslegung, Steuern etc.) in drei große Tätigkeiten einteilen: Kundenakquise, Recherche und Verfassen von Texten. Ohne selbst je ernsthaft als Texterin gearbeitet zu haben, behaupte ich trotzdem einmal, dass das tatsächliche Verfassen von Texten den kleinsten Teil der Arbeit als Texter ausmacht. Kundenakquise ist dank Plattformen wie textbroker.de, content.de oder machdudas.de zunächst kein großes Problem, auch wenn hier gilt, dass man versuchen sollte, sich so schnell wie möglich sein eigenes Netzwerk an Auftraggebern aufzubauen, damit man nicht immer eine Provision für die Plattform abdrücken muss. Den Einstieg in die Szene erleichtern diese aber trotzdem ungemein.

Auch wenn man als Texter keine formelle Qualifikation braucht, so ist dies ein Job, der außerordentlich gute Handhabung von Rechtschreibung und Grammatik sowie große Sorgfalt abverlangt. Darüber hinaus benötigt man gutes Organisationstalent für die Recherchearbeit sowie ein enormes Einfühlungsvermögen, da man für verschiedene Zielgruppen schreibt und seinen Schreibstil entsprechend anpassen muss. Texter haben oft „größer“ erscheinende Aufgaben, als z.B. VAs, und deren Abarbeitung dauert länger und verlangt daher noch etwas mehr Selbstdisziplin als viele kleinere Aufgaben.

Aufpassen beim Stundensatz!

Bei der Berechnung ihres Stundensatzes müssen Texter sich Gedanken machen, welche Arbeiten sie tatsächlich an ihre Kunden verkaufen können.

Zeitlicher Aufwand für Dinge wie Kundenakquise und Verwaltung kann ja nicht dem Abnehmer eines Textes aufgebürdet werden. Wer aber weiß, dass er oder sie gut recherchierte und handwerklich einwandfrei verfasste Texte abliefert, kann bis zu einem gewissen Level seinen Aufwand einpreisen. Leider ist es auf den oben genannten Projektbörsen inzwischen ziemlich üblich, absolute Ramschpreise für Texte aufzurufen, und zwar von Autoren- als auch von Auftraggeberseite, aber auf der anderen Seite muss man dort nicht lange nach Aufträgen suchen und muss sich nicht großartig um die Abrechnung kümmern, was Zeit spart.

Wir können hier nur raten, sich nicht unter Wert zu verkaufen. Wer einen gut recherchierten und ordentlich geschriebenen Text haben will, ist in aller Regel auch bereit, dafür entsprechend zu zahlen. Auf den meisten Textbörsen wird nicht mehr nach Arbeitszeit, sondern nach Wortzahl abgerechnet, ein häufig aufgerufener Einstiegspreis liegt dabei zwischen 0,8 und 5 Cent pro Wort. Texter, welche sich, z. B. mittels guter Eigenwerbung über einen Blog oder über Networking, einen eigenen Kundenstamm aufgebaut haben, können ihre Leistung mit ca. 70€-150€ pro Arbeitsstunde ansetzen.

Geld verdienen mit dem Erstellen von Texten

Freier Texter und Copywriter:


Geld verdienen mit E-Books und Video-Kursen

Du kannst etwas ganz besonders gut und kannst es zudem anderen Leuten auch noch gut erklären? Du hast Dir ein umfangreiches Wissen in einem Themengebiet angeeignet und bist bereit, dieses gegen Bezahlung mit anderen zu teilen? Dann scheint die Option des Geldverdienens mit Video-Kursen und E-Books wie gemacht für Dich.

Heutzutage kann jeder ein E-Book veröffentlichen

Geld verdienen mit E-Books und Video-Kursen

Dank Amazon KDP, e-publi, neobooks und BoD ist es heutzutage ein Leichtes, seine Bücher online für alle zugänglich zu machen. Ganz ohne Verlag und Mittelsmann. Im Regelfall muss man einfach den Text schreiben und diesen zusammen mit einem Cover auf der entsprechenden Plattform hochladen.

Natürlich kann man auch mit fiktionalen E-Books Geld verdienen. Du hattest schon immer die Idee für einen spannenden Roman? Dann nichts wie ran an die Tasten!
 Das Hochladen selbst nimmt dabei natürlich die wenigste Zeit in Anspruch, so ein E-Book muss aber erst einmal geschrieben werden. 40-60 Arbeitsstunden für ein informatives und nicht zu „dünnes“ E-Book müsst ihr rechnen. Für einen Roman mit komplexer Storyline natürlich um Längen mehr.

Werde Lehrmeister mit Videokursen

Ähnliches gilt für Video-Kurse. Ein bekanntest Portal dafür ist z. B. Udemy.com, aber auch auf YouTube lassen sich Video-Kurse einstellen und dann über die Werbeeinnahmen Geld verdienen.
Der Aufwand hängt von Deinen Vorkenntnissen im Video-Editing und von Deiner Nische ab. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass der Aufwand mit steigender Erfahrung beim Erstellen von Video-Kursen etwas weniger wird, man sollte aber mit mindestens zwei bis drei Stunden Aufwand für eine Stunde Videomaterial rechnen, eher mit sechs bis zehn Stunden am Anfang.
Die Verdienstmöglichkeiten mit E-Books und Videokursen sind so ziemlich unbegrenzt und hängen ab vom Mehrwert Deines Produkts für die Benutzer und, eine Komponente, die viele nicht bedenken, von einer erfolgreichen Marketingstrategie.

Bei mehr als einer Million E-Books auf Amazon Kindle Unlimited muss man sich schon sehr von der Masse abheben, um aus E-Book-Verkäufen ein gutes Einkommen zu erzielen. Gleiches gilt für Udemy.com, wo man sich unter 20.000 Dozenten mit seinem persönlichen Video-Kurs durchsetzen muss.

Einkommen aus E-Book-Verkäufen und Video-Kursen:


Geld verdienen als Blogger

Wie ihr allein in diesem Artikel seht, sind fast alle „Erfahre mehr“-Verlinkungen zu den Verdienstmöglichkeiten Verlinkungen auf Blogs. Self-Marketing ist in der digitalen Welt unglaublich wichtig und Blogs sind dafür ein sehr probates Mittel. Dokumentiere Deine Erfahrungen in einem Blog, gib Dein Wissen dort in einem gewissen Maß weiter und ermutige Menschen, Deine Produkte zu kaufen, indem Du sie davon überzeugst, dass sie ihnen einen Mehrwert bringen. Deine Produkte können entweder Dienstleistungen sein (siehe Virtueller Assistent oder Texter) oder aber Infoprodukte, z. B. zum Thema wie werde ich erfolgreich als … .

Content Marketing und Sales Funneling

Wenn Du mehr dazu wissen willst, wie Du das Interesse Deiner Zielgruppe in Verkäufe Deiner mehrwertbringenden Produkte umwandelst, empfehlen wir Dir eine Einführungslektüre zum Thema Content-Marketing bzw. Sales Funneling. Wie Du oben in den Ausführungen zum Virtuellen Assistenten oder Texter siehst, ist es wichtig, sich innerhalb einer angemessenen Zeit unabhängig von Job-Plattformen zu machen, die zwar einen guten Einstieg bieten, aber am Ende Dein Einkommen um ihre Provision verringern. Dein Blog mit Infos zu Deinem Dienstleistungsportfolio, erfolgreichen Beispielprojekten sowie (ganz wichtig!) positiven Referenzen Deiner Kunden ist dafür ein sehr geeignetes Mittel und sollte von Anfang an Teil Deines Karrierepfads zum erfolgreichen Digitalnomaden sein.

So früh wie möglich mit dem eigenen Blog starten

Lege am besten Deinen Blog an, sobald Du mit der Idee spielst, Dich ortsunabhängig selbstständig zu machen. Teile dort Deine Ideenentwicklung und Deine persönlichen Schritte und Herausforderungen auf Deinem Weg und verknüpfe all dies mit einer aussagekräftigen Präsenz auf Instagram, Facebook und Co.. Du wirst sehen, es lohnt sich.

Nischenblogs als Verdienstmöglichkeit

Eine weitere Möglichkeit, mit Blogging Geld zu verdienen, ist der Aufbau eines oder mehrerer Nischenblogs. Im Gegensatz zu regulären Blogs konzentrieren sich Nischen-Blogs auf ein ganz bestimmtes und meist äußerst spezifisches Thema. Dieses Thema wird einer deutlich größeren inhaltlichen Tiefe behandelt als in eher allgemein gehaltenen Blogs und konzentriert sich so auf eine speziell an diesem Thema interessierte Leserschaft. Da es ja darum geht, sich ein Einkommen aufzubauen, läuft ein Nischenblog natürlich nicht ganz altruistisch auf das Ziel hinaus, seine Leser möglichst ausführlich zu einem bestimmten Thema zu informieren, auch wenn dies ein Aspekt ist, der in der Natur der Sache liegen sollte.

Nein, am Ende geht es darum, Einnahmen durch gut platzierte Werbung zu generieren, z. B. durch Werbung über Google Adsense (Geld für Klicks oder Leads), Amazon Partnernet oder andere Affiliate-Netzwerke wie Zanox (Provision für verkaufte Produkte, auf welche Käufer über Deinen Blog gekommen sind). Die besten Werbestrategien auf Deiner Seite bringen Dir aber überhaupt nichts, wenn Du keine Leser hast. Bleib also authentisch mit Deinen Inhalten, recherchiere diese gut oder lagere das Verfassen von Artikeln aus. Werbeeinnahme wirst Du nur erzielen, wenn Deine Leser Deiner Seite und Deinem darauf formulierten Urteil vertrauen.

Geld verdienen als Blogger

Affiliate- und Werbeeinnahmen lassen sich natürlich auch mit der klassischen Bloggerei wie man sie z. B. in Reiseblogs oder den typischen „Mein-Leben-und-ich“-Blogs findet, erzielen. Allerdings ist es durch die allgemeine Natur dieser Blogs sehr viel schwieriger ein gutes Ranking bei Google und Co. zu erzielen und somit eine große Leserschaft auf seine Seite zu locken. Allgemeine Blogs ohne Nische leben daher eher von einer mit ihnen verbundenen sinnvollen Social-Media-Strategie.

Oft ist einfach Geduld gefragt

Um mit Blogs Geld zu verdienen braucht man viel Geduld und Ausdauer. Bis die Rankings und Besucherzahlen sich in tatsächlichen Einnahmen bemerkbar machen vergeht gut und gern ein ganzes Jahr, oft auch mehr, und die Einnahme am Anfang sind auch eher bescheiden. Nach einem Jahr kann man sagen, dass ein gut gepflegter und platzierter Nischenblog mit einer ordentlichen Stammleserschaft ca. zwischen 40-60€ pro Arbeitsstunde einbringen wird. Dies mit Tendenz nach oben, da die Einnahmen idealerweise bei abnehmender Stundenzahl gleichbleiben oder steigen. Am sinnvollsten wäre es daher, gleich mehrere Nischenblogs aufzusetzen. Mit einem allgemeineren Blog verdient man zunächst erheblich weniger, vor allem, wenn man mit diesem keine eigenen Produkte vermarktet. Aber wenn man sich erst einmal einen Namen gemacht hat, kann man durch seine Prominenz sehr viele Freebies abgreifen und so auch enorm sparen, z. B. als Produkttester oder durch Reise-Reviews.

Blogging als Einnahmequelle


Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Du siehst, die Betätigungsfelder für Digital Nomads sind scheinbar unendlich. Und hier sind noch nicht einmal die nicht-digitalen Jobs genannt, mit denen man sich auf Reise auch gern mal etwas dazu verdienen kann, z. B. als Yogalehrer(in), Fotograf(in), Life-Coach etc..
 Für alle, die wie wir etwas älteren Semester schon ein bisschen Geld verdienen und auf die Seite schaffen konnten, bietet sich vor dem großen Aufbruch auch immer die Möglichkeit des Erschaffens eines passiven Einkommensstroms, z. B. aus Vermietung von Immobilien oder dem Erwerb von Dividenaktien. Wie so etwas geht und dass man dafür kein schwerreicher Erbe sein muss, erfahrt ihr auf Martins Blog www.mein-cashflow-net.

Wichtig ist immer, dass mehr Geld reinkommt als ihr ausgebt. Rücklagen müssen im Hinterkopf behalten werden, falls mal etwas schief geht und euer Einkommensstrom für eine absehbare Zeit versiegt.

Der Digitalnomade hat ein enormes Maß an Eigenverantwortung. Man muss sich in regelmäßigen Abständen neu erfinden, um in dieser schnelllebigen Szene mitzuhalten. Glücklicherweise erfährt man in der Community sehr viel Akzeptanz und Neugierde. Es gibt sehr viel weniger Hauen und Stechen als in der Corporate World. Ich denke, das liegt daran, dass jede(r) als Digitalnomade seines eigenen Glückes Schmied ist.  Und daran, dass hier niemand um die Gunst von irgendwelchen Vorgesetzten ringen muss.
 Nun viel Erfolg bei der Verwirklichung Deiner ganz eigenen Idee!



* = Affiliate Link
Dieser Blog finanziert sich unter anderem durch sog. Affiliate Links, was bedeutet, dass es für Leads oder Verkäufe die über diesen Blog generiert werden eine Provision gibt. Es entstehen für den Nutzer dadurch KEINE Mehrkosten und hilft uns die Kosten zu decken und neue Reisen zu finanzieren.

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Keine vertiefende Artikel
Tina

Reisefan, Möchtegern-Travelhacker und seit acht Jahren Expat in verschiedenen asiatischen Ländern. Ein dauerhaftes Leben in Deutschland kann ich mir momentan gar nicht mehr vorstellen, aber es wäre gelogen, zu sagen, dass mir Döner und Currywurst nicht fehlen. Der große Schritt, die Festanstellung hinter mir zu lassen und mich vollends ins digitale Nomadentum zu stürzen, steht mir noch bevor, daher freue ich mich, gemeinsam mit unseren Lesern neue Möglichkeiten zu entdecken.

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