Skip to main content

Tag 09 – Auf nach Camp Junction

Tag 09 - Auf nach Camp Junction

Tina auf den Weg nach Camp am Strand

Und los geht es nach Camp

Wir machen uns auf dem Weg nach Camp und haben mal eine angenehme Strecke von nur 15 km vor uns. Nach dem schwierigen Vortagesmarsch über den Mount Brandon ist das aber definitiv auch notwendig.

Die Füße geschunden und diverse Körperstellen wund vom Laufen, haben wir gelernt, dass Ruhetage bei Trekkingurlauben sinnvoll sind. Leider hatte ich keine eingeplant und so machten wir uns fertig für das Frühstück und den Abmarsch.

Das beste Frühstück der gesamten Tour

Mary hat uns ein wundervolles Frühstück gezaubert. Tina hatte einen Riesenteller mit Räucherforelle und ich hatte frische Waffeln mit Früchten. Leider ohne Fotos L

Da denkt man eben an einen kleinen Teller und ein paar Erdbeeren, aber so viel Obst habe ich selten auf einer Waffel gesehen. Leider währt auch das leckerste Frühstück eben nicht ewig und so packten wir mal wieder unseren Rucksack und machten uns auf den Weg.

Auf nach Camp Junction 01
Auf nach Camp Junction 06
Auf nach Camp Junction 04

On the Road again

Dieses Mal sollte der Weg laut Google Maps fast nur auf der Straße entlanggehen. Dummerweise haben wir auch den Dingle Way Wanderweg aus den Augen verloren und liefen erst einmal in Richtung Castlegregory. Dort fanden wir dann einen Zugang zum Strand und mussten nicht zweimal darüber nachdenken, sondern haben die doch recht stark befahrene Straße verlassen und sind am Meer weiter gelaufen.

Über den Sand zu streifen war weitaus entspannter und schöner. Dieses Mal war es auch nicht so windig wie einige Tage vorher. Ein paar kleine Bäche endeten im Meer und deren Überquerung erwies sich teilweise schwerer als erwartet. Beziehungsweise hatte Tina mit ihren kurzen Beinen erstaunlich oft nasse Füße…

Unterwegs legten wir dann noch einmal Rast an einem IRA Denkmal ein und genossen das Traumwetter bei Bananen und Müsliriegeln.

Camp in Sicht

Als wir in Camp ankamen, waren wir erschöpft. Und das trotz der kurzen Distanz, aber der Vortag saß eben noch in den Knochen. Das Camp Junction House kam zum Glück nach einem gefühlt ewig langen Marsch in Sicht. Der Besitzer, John, macht zunächst einen kantigen Eindruck, ist aber am Ende super nett.

Nach der Begrüßung hat er uns Kaffee und Kuchen auf die Terrasse gebracht und sich ein wenig mit uns unterhalten. Er empfahl uns den Pub direkt gegenüber und das Angebot wollten wir dann auch später nutzen.

Da er hörte, dass ich in Rom lebe, bat er mich auch später im Pub zu bleiben, da ein Freund vorbeikommen wollte und sich über Rom unterhalten wollte. Dabei ging es um eine Gruppe von Freunden, welche nach Rom reisen wollen, um sich dort Pferderennen anzuschauen. Ich muss zugeben, ich war selbst ein bisschen überrascht, dass in Rom überhaupt Pferderennen stattfinden.

Auf nach Camp Junction 03
Auf nach Camp Junction 05
Auf nach Camp Junction 02

Ein paar Guinness und dann ins Bettchen

Ein schnelles Abendessen und dann nahmen wir noch ein Guinness. Das Abendessen ließ uns übrigens mal wieder ans Gute im Universum glauben, denn Tina hatte langsam genug von Fish&Chips und verlangte schon den ganzen Weg entlang nach Spaghetti Bolognese. Entsprechend groß war die Enttäuschung als die Karte wieder nicht viel hergab. Aber siehe da, die Kellnerin brachte noch eine Tafel mit Tagesgerichten. Und was stand ganz oben? Richtig, Spagehtti Bolognese.

Da es zwei Pubs im Ort gab, wollten wir auch den anderen ausprobieren. Witzigerweise kam einer der Kunden des ersten Pubs mit uns hinüber und stellte sich als Pub Betreiber  heraus.

Wir quatschen eine Weile über Irland und die Reiselust und stellten fest, dass wir in Irland noch einige andere tolle Ort besuchen müssen. Anschließend gingen wir wieder hinüber. Immerhin wartete noch Johns Freund auf uns. So führten wir dann noch ein zwei weitere Guinness andauerndes Gespräch (Ja, ich messe die Zeit in Bier Pints) über Pferderennen in Rom und dem Rest der Welt.

Das Bett war dann aber doch zu verlockend und so gingen wir die gefühlt drei Schritte zu unserem B&B und schliefen dort schnell und (bier-)selig ein…

Alle Artikel zu unserem Irland Wanderurlaub

(Visited 12 times, 1 visits today)


Ähnliche Beiträge

Tag 10 – Auf dem Weg nach Tralee

Tag 10 - Auf nach Tralee

Ein letzter Marsch nach Tralee Nach einem (mittlerweile wirklich nervigen) Standardfrühstück – genau, Lachs und Rührei – ging es dann auf die letzte Wanderung. Ein letztes Mal die Sachen zum Laufen packen und die Trinkblase auffüllen. Mein Plan war es, recht entspannt an der Straße und am Strand entlang zu wandern, aber wie es immer […]

Tag 08 – Mount Brandon und die Höhenmeter

Tag 08 – Mount Brandon und die Höhenmeter

Mount Brandon – unsere persönliche „Hölle“ Nach einem kräftigenden Frühstück sollte es dann auch schon losgehen. Die Strecke sollte über den Mount Brandon führen und danach an der Straße entlang über Cloghane nach Benoskee gehen. Die Gesamtstrecke wären rund 28 km gewesen, aber Rita hatte angeboten, uns ein paar Kilometer bis zum Fuß des Mt […]


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*