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Yoga Retreat im The Fortress Resort & Spa Koggala

Yoga-Retreat im Fortress Resort & Spa Koggala

Tina besucht das The Fortress Resort & Spa in Koggala

Ich hatte das Glück, gegen eine wirklich kleine Unkostenpauschale vom The Fortress Resort & Spa Koggala auf ein eintägiges Yoga-Retreat eingeladen zu werden. Lediglich ca. 38€ für die Transfers wurden fällig. Ein Artikel darüber wurde seitens des Resorts aber nicht erwartet oder gefordert, dennoch nochmal der Hinweis: WERBUNG bzw. ANZEIGE.

Das The Fortress Resort & Spa in Koggala

Da ich mich schon einmal für Yoga-Retreats interessiert hatte, hat sich die in Colombo praktizierende Yoga-Lehrerin Rekha zum Glück an mich erinnert und mir eine Einladung auf ein im Süden Sri Lankas stattfindendes Retreat im Fortress Resort & Spa Koggala zukommen lassen.

Um 6.20 Uhr an einem Sonntagmorgen ging es los. Da ich zu dieser Uhrzeit weder richtig wach und ansprechbar bin, habe ich die eineinhalbstündige Busfahrt genutzt, um noch einmal etwas Schlaf nachzuholen. So verging die Fahrt dann wie im Flug. Insgesamt waren wir nur eine kleine Gruppe von acht Leuten plus der Yoga-Lehrerin und einer Life Coach, die uns später einen kleinen Einblick ins Life Coaching geben sollte.

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Der erste Eindruck vom Resort

Im Fortress Resort & Spa Koggala angekommen hatten wir erst einmal genügend Zeit, das Resort zu erkunden. Der Eingang ist schon recht imposant, durch ein großes Holztor ging es in das Anwesen. Dort sah man auch gleich mal eine ganze Wand von Schildern mit allerhand Auszeichnungen, die das The Fortress Resort & Spa Koggala erhalten hat. Von Condé Nast über Mastercard Luxury Travels bis zu Small Luxury Hotels of the World war da alles dabei.

Das große Gebäude ist rechteckig um einen Innenhof-Garten aufgebaut. Hinter dem hinteren Teil warten dann ein riesiger Pool und dahinter direkt das Meer. Der Pool ist echt einer unter den großen Sri Lankas, 50 Meter Länge hatte der bestimmt. In einem zu Pool und Meer hin offenen Bereich des hinteren Gebäudeteils ist dann eine große offene Lobby mit der Rezeption. Insgesamt hat mich der Aufbau sehr an die Resorts auf Mauritius erinnert. Allerdings muss ich erwähnen, dass das Resort keinen Strand hat. Sicher im Meer zu baden wird hier auf Grund der Gezeiten und der Jahreszeiten nur sehr selten möglich sein.

Während der Innenhof-Garten mangels Sitzgelegenheiten eher nicht genutzt werden kann, ist hinter dem zweiten Gebäudeteil auch noch einmal eine große Liegewiese mit Hängesesseln. Am Pool sind ganz resort-typisch Liegen aufgebaut, zudem gibt es auch noch Sonnenbetten für bis zu vier Leute mit einem kleinen Tischchen in der Mitte. Neben dem riesigen Pool gibt es auch noch zwei große Plantsch-Pools für Kinder.

Auf zur ersten Yoga-Session

Nach dem Umsehen und einem erfrischenden Glas Kokoswasser ging es dann auch gleich auf zur ersten Yoga-Session im Innenhof. Das Gras war so dicht und weich, dass man nicht einmal eine Matte brauchte. Rekha, die Yoga-Lehrerin, ging sehr gut auf das gemischte Niveau der Teilnehmer ein. Manche haben erst wenige Male Yoga gemacht, andere wie meine Freundin und ich hatten schon etwas länger Yoga-Erfahrung. Die Klasse war daher eine sanfte Hatha-Yoga-Klasse, bei der wir uns vor allem auf die Atmung und die Aktivierung unserer von der Busfahrt noch müden Gelenke und Glieder konzentriert haben.

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Und dann endlich Frühstück…

Nach der Yoga-Stunde hatten wir alle ordentlich Frühstückshunger. Das The Fortress Resort & Spa Koggala hat uns einen schönen langen Tisch in ihrem zum Meer hin offenen Restaurant zugeteilt und dann kam auch schon das Frühstück. Da wir ja nun mal auf einem Yoga-Retreat waren, gab es ausschließlich gesunde Sachen wie eine Kräutersuppe und etwas Früchte. Das war meiner Freundin und mir allerdings überhaupt nicht genug und wir haben gefragt, ob wir nicht auch Eier und Speck haben könnten. Der Kellner hat keinerlei Miene verzogen und uns freundlich Eggs Benedict angeboten, die wir auch gern annahmen. Das ist nur ein Beispiel für die wirklich für Sri Lanka außergewöhnlich hohe Professionalität und Freundlichkeit des Personals im The Fortress Resort & Spa Koggala.

…gefolgt von Life Coaching und einer netten Überraschung

Nach dem Frühstück zogen wir uns in eines der Konferenzzimmer des Resorts zurück und erhielten dort von der Amerikanerin Veronique eine Einführung in die Möglichkeiten des Life Coachings. Ich muss sagen, ich war sehr positiv überrascht davon, was Life Coaching überhaupt ist und wie es funktioniert. Irgendwie habe ich das immer mit so pseudo-spirituellem Gequatsche verbunden, aber ich glaube, in gewissen Lebenssituationen kann einem so ein Life Coach durchaus weiterhelfen. Sei es nach einschneidenden Erlebnissen, vor Karriere- oder Lebensentscheidungen oder im Umgang mit gewissen problematischen Verhaltensweisen.

Nach dieser sehr interessanten Session wurden wir direkt in das „Spa Naturel“ des The Fortress Resort & Spa Koggala gelotst, wo eine angenehme Überraschung auf uns wartete. Alle Teilnehmer durften sich aussuchen, ob sie eine zwanzigminütige kostenlose Kopf- oder Fußmassage haben wollten. Ich entschied mich für die Kopfmassage und meine Freundin nahm die Fußmassage und schon wurden wir durch den Bereich hindurch in einen gut duftenden und angenehm klimatisierten Behandlungsraum geführt. Das Spa wirkte beim Durchgehen überaus sauber und sehr gut ausgestattet. Es gab einen Whirlpool und unser Behandlungszimmer hatte eine große Außenbadewanne.

Die Kopfmassage, die ich von meiner balinesischen Masseurin Susan erhalten habe, war einfach nur göttlich. Sie war so gut, dass ich danach an die Rezeption des Spas gegangen bin und mir für den Nachmittag eine weitere halbe Stunde dazu gebucht habe. Die Behandlungen im Spa sind nicht ganz billig, aber das spiegelt wahrscheinlich das allgemeine Preisniveau des Resorts wieder. Für die zusätzliche halbe Stunde habe ich ca. 30,-€ gezahlt. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass der ganze Tag nur ein wenig mehr gekostet hat.

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Reis & Curry und Chillen am Pool

Nach der Massage ging es dann auch nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Sonnenbett zum Mittagessen. Hier gab ein super leckeres sri-lankisches Reis&Curry mit hausgemachter Kokoseiscreme zum Nachtisch. Das war wirklich ein gutes Essen!

Eigentlich stand nach dem Essen ein Vortrag zu Ayurveda an. Meine Freundin und ich haben aber relativ schnell die Flucht ergriffen, da das Englisch der Vortragenden leider viel zu schlecht war. Außerdem war der Tag viel zu schade, um eine weitere Stunde davon in einem Konferenzraum zu verbringen. Daher haben wir uns in unsere Bikinis geschmissen und erstmal den Pool ausprobiert. Danach eine kurze Lesepause in der Sonnen und dann rief ja zum Glück auch schon mein zweiter Spa-Termin. Die dreißigminütige Kopf- und Nackenmassage war so unglaublich gut. Zum Ende hin war ich wie in Trance und konnte gar nicht glauben, dass es schon vorbei ist.

Was kostet ein Aufenthalt in diesem Resort eigentlich?

Vor der abendlichen Yoga-Session mit Meditation zum Sonnenuntergang hatte ich noch die Gelegenheit mit dem Guest Relations Manager des The Fortress Resort & Spa Koggala zu sprechen. Er erzählte mir, dass das Resort insgesamt 55 Zimmer aufgeteilt auf zwei Kategorien hätte, sowie eine Suite mit einem eigenen Pool. Die Suite war unglaublich teuer, während die anderen Zimmer für ein Luxusresort noch ganz ok im Preis lagen.

Ich habe heute mal auf Expedia* für eine Woche im November, zur Hochsaison, geschaut. Ein Zimmer mit Blick aufs Meer kommt dort auf durchschnittlich 220,-€ pro Nacht inkl. Frühstück. Ein Zimmer mit Blick in den Garten (Innenhof) ist etwas billiger mit ca. 180,-€ pro Nacht. Wenn man sich schon so ein teures Resort gönnt, würde ich aber auf jeden Fall das Zimmer mit dem schöneren Blick empfehlen. Wer nicht so viel Geld ausgeben will, kann für 25,- USD auch für einen ganzen Tag eine Sonnenliege mieten und bekommt im Restaurant 50% Rabatt auf den Verzehr. Das ist eigentlich ein ganz guter Deal, insbesondere wenn man vielleicht ein günstiges AirBnB in der Nähe ohne Pool hat und sich mal einen Tag etwas Besonderes gönnen möchte.

Falls Ihr trotzdem Intresse an dem Yoga Retreat Resort habt, guckt es euch doch einfach mal bei Expedia* an.

The Fortress Resort & Spa Koggala Bannerlink zu Expedia

Banner enthält einen Link* zur Expedia Hotelseite

Zum Abschluss nochmal Sunset-Yoga und ein großes Dankeschön

Pünktlich zum ersten Rot des Sonnenuntergangs fanden wir uns alle noch einmal für eine Stunde in einem Pavillon neben dem Pool zusammen und hatten eine weitere Yoga-Stunde mit Rekha. Diese war diesmal sehr viel dynamischer und mit mehr Bewegung. Im anschließenden Shavasana hat das Rauschen der Wellen sein Übriges getan und ich bin ein bisschen weggeschlummert. Zum Glück gabs direkt danach einen Kaffee, sodass wir wohlgestärkt die Heimreise antreten konnten.

Ich danke Rekha und dem Management des The Fortress Resort & Spa Koggala (zur Hotelseite) für die Einladung, die Gastfreundschaft und die angenehme Professionalität während dieses schönen Tagesausflugs. Mir persönlich hat es gut gefallen, jedoch weiß ich nicht, ob ich wirklich in so einem Resort absteigen würde. Ich habe absolut nichts gegen Luxuxunterkünfte im Urlaub, aber mir wäre das Resort glaube ich fast schon ein bisschen zu groß. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass mit zwei Kindern dabei so eine Unterkunft ganz richtig sein könnte. Besucht doch gern die Website des The Fortress Resort & Spa Koggala und macht euch einen eigenen Eindruck.

Bis dahin happy travels!

 

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