ᐅ Hot Pools, Arbeiten und echtes Mistwetter - Rotorua und Taupo

Hot Pools, Arbeiten und Regen, Regen, Regen – Tag 09, 10 & 11


Hot Pools, Arbeiten und echtes Mistwetter
- von Tina

Hot Pools, Arbeiten und Regen, Regen, Regen mobil

Waikite Valley Thermal Pools and Campground

Die Nacht verbrachten wir auf dem einzigen von uns schon von zuhause aus vorgebuchten Campingplatz. Dort angekommen merkten wir auch gleich, dass das vorzubuchen die absolut richtige Entscheidung war, denn mein Bruder bekam spontan keinen Platz mehr. Entsprechend voll war der Platz dann auch.

Chillen im Pool

Das Tolle am Waikite Thermal Valley Campground ist, dass dort einige heiße Pools direkt am Campingplatz angeschlossen sind. Rotorua und die Gegend rundherum, wo wir uns gerade befanden, ist eine Region mit sehr hoher geothermischer Aktivität. Daher gibt es dort unzählige heiße Quellen, die aus dem Boden sprudeln. Schon allein auf der Straße gibt dies einen sehr beeindruckenden Anblick, denn überall aus den umliegenden Hügeln strömt weißer Wasserdampf.

Das Tolle am Waikite Thermal Valley Campground ist, dass dort einige heiße Pools direkt am Campingplatz angeschlossen sind. Rotorua und die Gegen rundherum, wo wir uns gerade befanden, ist eine Region mit sehr hoher geothermischer Aktivität. Daher gibt es dort unzählige heiße Quellen, die aus dem Boden sprudeln. Schon allein auf der Straße gibt dies einen sehr beeindruckenden Anblick, denn überall aus den umliegenden Hügeln strömt weißer Wasserdampf.

Auch Warnschilder gibt es überall, die davor warnen, gekennzeichnete Wege zu verlassen. Klar, mit dem Fuß in eine 90 Grad heiße Pfütze zu treten ist bestimmt nicht so angenehm.

Da an unserem Ankunftstag an Neujahr die Pools brechendvoll waren, haben wir auf einen ausgedehnte Badesession verzichtet und hofften auf den nächsten Morgen. Camper dürfen die Pools nämlich bereits ab 6 Uhr morgens nutzen, während sie für das außenhäusige Publikum erst um 10 Uhr öffneten. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Ganze zwei Stunden konnten wir uns fast allein in den ca. 39 Grad warmen Pools mit Ausblick auf die umliegenden Wälder entspannen.

Arbeiten im Digital Basecamp Rotorua

Nach dieser Entspannung konnten wir dann auch voller Tatendrang in einen arbeitsamen Tag starten. Wir hatten alle drei unsere diversen Projekte über die Feiertage ein wenig vernachlässigt und diesen verregneten Dienstag daher zum Arbeitstag auserkoren. Ursprünglich wollten wir uns in ein Café setzen, aber Martin hatte die gute Idee, nach einem Coworking-Space zu schauen - und siehe da: Es gab tatsächlich sogar zwei davon in Rotorua. Nach einer kurzen Internetrecherche entschieden wir uns für das Digital Basecamp, einfach, weil der Raum dort auf den Fotos hübscher aussah.

Und als wir dort vor der Tür standen, hatten wir richtig Glück, dass der Besitzer, ein netter aber etwas zerstreuter Cartoonist, in seinem Laden war, denn eigentlich ist der 2. Januar in Neuseeland ein Feiertag. Er sagte uns, sie seien eigentlich geschlossen, aber er könnte uns Plätze zum Arbeiten geben und wir sollten soviel zahlen wieviel wir wollen. Super froh über so viel Entgegenkommen zahlten wir natürlich den vollen Preis und nutzen den Tag so intensiv zum Arbeiten, dass wir abends einfach nur noch in einen Campingplatz in Rotorua eincheckten und noch eine weitere Nacht in der Stadt verbrachten.

Und als wir dort vor der Tür standen, hatten wir richtig Glück, dass der Besitzer, ein netter aber etwas zerstreuter Cartoonist, in seinem Laden war, denn eigentlich ist der 2. Januar in Neuseeland ein Feiertag. Er sagte uns, sie seien eigentlich geschlossen, aber er könnte uns Plätze zum Arbeiten geben und wir sollten soviel zahlen wieviel wir wollen. Super froh über so viel Entgegenkommen zahlten wir natürlich den vollen Preis und nutzen den Tag so intensiv zum Arbeiten, dass wir abends einfach nur noch in einen Campingplatz in Rotorua eincheckten und noch eine weitere Nacht in der Stadt verbrachten.


Arbeiten im Digital Basecamp

Das Wetter hat es uns mit fiesem Nieselregen und unangenehmen Temperaturen zum Glück ziemlich leicht gemacht, unseren Tag in Rotorua mit Arbeiten im Co-Working Space zu verbringen. So haben wir aber leider nicht wirklich erkunden können, was die Stadt so zu bieten hat. Und das scheinen auf jeden Fall unzählige heiße Quellen und Geysire, viele Möglichkeiten für Adventure Sports und einige historische Häuschen zu sein. Wenn ihr ankommt, geht am besten zuerst in die Gegend um die Hinemoa Street für einen guten Überblick.

Weiter zum Lake Taupo und die Hoffnung auf das Tongariro Crossing

Craters of the Moon

Am nächsten Tag aber machten wir uns endlich in die Spur, um weiter Richtung Süden zu kommen. Die Fahrt zum Lake Taupo war zum Glück nicht lang, unterwegs machten wir also noch Halt an den „Craters of the Moon“- eine durch Geothermik geformte Landschaft. Besonders spektakulär war das allerdings nicht. Man konnte zwar ein paar dampfende Stellen in der Landschaft sehen, aber mehr als die zu zahlenden 8 NZD wäre es wirklich nicht wert gewesen. 

Am nächsten Tag aber machten wir uns endlich in die Spur, um weiter Richtung Süden zu kommen. Die Fahrt zum Lake Taupo war zum Glück nicht lang, unterwegs machten wir also noch Halt an den „Craters of the Moon“- eine durch Geothermik geformte Landschaft. Besonders spektakulär war das allerdings nicht. Man konnte zwar ein paar dampfende Stellen in der Landschaft sehen, aber mehr als die zu zahlenden 8 NZD wäre es wirklich nicht wert gewesen. 


In Taupo angekommen machten wir uns gleich zur lokalen I-Site. Das I-Site System in Neuseeland ist wirklich gut, die Touristeninformationen sind allgegenwärtig, die Mitarbeiter stets gut informiert und freundlich und man bekommt wirklich immer einen guten Überblick über mögliche Aktivitäten vor Ort. Und so mussten wir leider in dieser I-Site auch unsere Hoffnung auf die Tongariro-Überquerung begraben, denn das Wetter spielte einfach nicht mit.

Das Tongariro Crossing ist eine Strecke ca. 19 Kilometer lang, sodass man auf einen Shuttle-Service angewiesen ist, um zum Ausgangspunkt zurückzukommen. Bei schlechtem Wetter aber fahren die Shuttles nicht. Und man hätte vom Berg aus eh nix gesehen und wäre wohl auch pitschnass auf der Wanderung geworden.

Dennoch waren wir natürlich ziemlich enttäuscht und machten uns erstmal auf einen Spaziergang durch Taupo, um den Frust loszuwerden. Taupo ist so etwas wie die Streetart-Hauptstadt Neuseelands. Jedes Jahr wird dort ein großes Streetart Festival abgehalten, bei dem Künstler aus dem ganzen Land graue Fassaden mit ihren Graffitis verschönern können. Auf der Website der Stadt findet ihr eine Karte mit den Standorten der Graffitis des aktuellen und des letzten Jahres.

Streetart in Taupo
Street Art in Taupo

Freedom Camping in Turangi

Etwas enttäuscht machten wir uns also auf zu unserem nächsten Campingstopp. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem der Top 10 Fotospots in Region des Lake Taupo vorbei, der Tokaanu Wharf - ein alter Pier, der lang in den See hineinreicht. Mit dem flachen Wasser des Sees und den Bergen im Hintergrund schreit diese Location einfach danach, dort Fotos zu machen. So tobten wir uns dort also aus, ich mit der Kamera und Martin mit der Drohne, bevor es weiter zum Freedom Camping ging. Da das Wetter leider in diesem Moment schon echt mistig war, sind die Aufnahmen eher düster geworden. Aber sie geben die Stimmung am See trotzdem sehr treffend wieder.

Anschließend haben wir uns aufgemacht zum Freedom Camping. Zum Glück haben viele Freedom Camping Spots in Neuseeland eine Toilette. Oft sind dies nur Plumpsklos, aber gerade aus Asien kommend ist die Sauberkeit echt beeindruckend. Wir hatten noch nie Grund zur Klage. Rund um den Kaimanawa Forest Park gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Freedom Camping, die meisten davon mit Klo, manche sogar mit Grillplatz. Alle liegen mitten im Dschungel am Fuße von dicht bewaldeten Bergen. Das gibt tolle Aussichten, ist aber bei Regen eher semi-optimal, da von den Bergen das ganze Wasser runterläuft. Daher mussten wir auch unsere erste Option streichen, da der Platz in einer Senke lag und schon halb voll mit Wasser war. Direkt nebenan war aber zum Glück die Waikoko Campsite, ein netter kleiner Platz im Wald, an dem wir unser Lager aufschlugen.

Stimmung an der Turangi Wharf
Stimmung an der Turangi Wharf

Etwas enttäuscht machten wir uns also auf zu unserem nächsten Campingstopp. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem der Top 10 Fotospots in Region des Lake Taupo vorbei, der Tokaanu Wharf - ein alter Pier, der lang in den See hineinreicht. Mit dem flachen Wasser des Sees und den Bergen im Hintergrund schreit diese Location einfach danach, dort Fotos zu machen. So tobten wir uns dort also aus, ich mit der Kamera und Martin mit der Drohne, bevor es weiter zum Freedom Camping ging. Da das Wetter leider in diesem Moment schon echt mistig war, sind die Aufnahmen eher düster geworden. Aber sie geben die Stimmung am See trotzdem sehr treffend wieder.


n Taupo angekommen machten wir uns gleich zur lokalen I-Site. Das I-Site System in Neuseeland ist wirklich gut, die Touristeninformationen sind allgegenwärtig, die Mitarbeiter stets gut informiert und freundlich und man bekommt wirklich immer einen guten Überblick über mögliche Aktivitäten vor Ort. Und so mussten wir leider in dieser I-Site auch unsere Hoffnung auf die Tongariro-Überquerung begraben, denn das Wetter spielte einfach nicht mit.


Das Tongariro Crossing ist eine Strecke ca. 19 Kilometer lang, sodass man auf einen Shuttle-Service angewiesen ist, um zum Ausgangspunkt zurückzukommen. Bei schlechtem Wetter aber fahren die Shuttles nicht. Und man hätte vom Berg aus eh nix gesehen und wäre wohl auch pitschnass auf der Wanderung geworden.

Weiter zum Lake Taupo und die Hoffnung auf das Tongariro Crossing


Nach dieser Entspannung konnten wir dann auch voller Tatendrang in einen arbeitsamen Tag starten. Wir hatten alle drei unsere diversen Projekte über die Feiertage ein wenig vernachlässigt und diesen verregneten Dienstag daher zum Arbeitstag auserkoren. Ursprünglich wollten wir uns in ein Café setzen, aber Martin hatte die gute Idee, nach einem Coworking-Space zu schauen - und siehe da: Es gab tatsächlich sogar zwei davon in Rotorua. Nach einer kurzen Internetrecherche entschieden wir uns für das Digital Basecamp, einfach, weil der Raum dort auf den Fotos hübscher aussah.

Auch Warnschilder gibt es überall, die davor warnen, gekennzeichnete Wege zu verlassen. Klar, mit dem Fuß in eine 90 Grad heiße Pfütze zu treten ist bestimmt nicht so angenehm.


Da an unserem Ankunftstag an Neujahr die Pools brechendvoll waren, haben wir auf einen ausgedehnte Badesession verzichtet und hofften auf den nächsten Morgen. Camper dürfen die Pools nämlich bereits ab 6 Uhr morgens nutzen, während sie für das außenhäusige Publikum erst um 10 Uhr öffneten. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Ganze zwei Stunden konnten wir uns fast allein in den ca. 39 Grad warmen Pools mit Ausblick auf die umliegenden Wälder entspannen.

Tina

Reisefan, Möchtegern-Travelhacker und seit acht Jahren Expat in verschiedenen asiatischen Ländern. Ein dauerhaftes Leben in Deutschland kann ich mir momentan gar nicht mehr vorstellen, aber es wäre gelogen, zu sagen, dass mir Döner und Currywurst nicht fehlen. Der große Schritt, die Festanstellung hinter mir zu lassen und mich vollends ins digitale Nomadentum zu stürzen, steht mir noch bevor, daher freue ich mich, gemeinsam mit unseren Lesern neue Möglichkeiten zu entdecken.

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