Reiseliste Europa – Unsere ultimativen Ziele vor der Haustür

Reiseliste Europa

Unsere ultimative Reiseliste für das schöne Europa

Als ich unsere Fernreise Bucketlist zusammengestellt habe, habe ich gemerkt, dass es mich momentan gar nicht so sehr in die Ferne zieht. Im Gegenteil, nach neun Jahren Leben in Asien freue ich mich total darauf, mal richtigen Europa-Urlaub zu machen.Sobald wir wieder eine Homebase in Europa haben, gibt es auf jeden Fall einiges „abzuarbeiten“.

Bei unserer Nummer 1 sind Martin und ich übrigens absolut einig. Den Rest diskutieren wir noch, aber ich glaube, man wird schnell merken wohin die Richtung geht. Nämlich eher hin zu einsamen Wanderungen in toller Natur statt auf Städtetrips, auch wenn die Städte architektonisch noch so viel hergeben. Nach dem Hustle und Bustle des Lebens in asiatischen Hauptstädten darf’s zumindest auf Reisen erst einmal ein klein bisschen ruhiger werden.

Hier also unsere ultimative Europa Reiseliste

10. Griechenland

Der Gedanke an die Windmühlen auf Mykonos vor dem tiefblauen Himmel oder die weißen Gassen kleiner Dörfer auf Santorini weckt in mir sofort die Lust auf Griechenland. Wahrscheinlich muss man ziemlich aufpassen, nicht von einer überlaufenen Touristenattraktion in der nächsten zu landen. Aber schafft man es, Griechenland abseits der ausgetretenen Pfade kennenzulernen, so erwartet einen sicher sehr viel Schönes. Weniger bekannte Inseln wie beispielsweise Paxos, Alonnisos und Hydra lassen einen in meiner Vorstellung noch das unberührtere Griechenland erleben.

9. Azoren

Mit fast fünf Stunden Flugzeit aus Deutschland müssten die Azoren eigentliche wieder auf die Fernreise Bucketlist rutschen. Dennoch gehören die neun Inseln ja unbestritten zu Portugal und kommen daher auf unsere Reiseliste. Die Unterschiedlichkeit der Inseln, das ausgeglichene subtropische Klima und nicht zuletzt die Tierwelt sind Faktoren, die uns an den Azoren absolut reizen. Wusstet ihr z. B., dass es auf den Azoren schon Sichtungen von 38 verschiedenen Wal- und Delfinarten gab? Ein absolutes Paradies für Taucher wie mich. Und eine Anreise per Schiff wäre natürlich genial, aber da müssen wir erstmal ein Heilmittel gegen Martins Seekrankheit finden.

8. Portugal

Wenn wir schon einmal in Portugal sind, begeben wir uns einfach etwas weiter gen Osten, zurück aufs Festland. Lissabon und Porto sind auf dieser Liste die einzigen beiden größeren Städte, in die wir gern einen Trip unternehmen würden. Verbunden natürlich mit einem Roadtrip entlang der portugiesischen Küste, bei dem wir am Strand schlafen und morgens den Surfern zusehen würden. Ansonsten muss ich zugeben, dass ich gar nicht so viel über Portugal weiß. Aber ihr kennt das sicher, wenn sich ein Bild fest in den eigenen Gedanken einprägt. In diesem Fall ist es ein VW-Bus an der Küste während man im Hintergrund die Surfer sieht.

7. Masuren in Polen

Ich habe ja schon einmal eine zehntägige Kanutour durch Schweden gemacht. Allerdings ist das mittlerweile elf Jahre her und ich schwärme immer noch davon. Ähnlich idyllisch und abgeschieden stelle ich mir die masurische Seenplatte in Polen vor. Dort warten 3300 Seen in unberührter Natur darauf, entdeckt zu werden. Einziger Nachteil gegenüber Schweden ist, dass in Polen wildes Campen nicht erlaubt ist. Anscheinend gibt es aber Biwakplätze, die auch nicht überlaufen sind. Bei einer solch großen Auswahl an möglichen Routen würde mich das auch überraschen.

6. Kroatien

Abseits von Game of Thrones Fanmassen in Dubrovnik hat Kroatien noch so einiges zu bieten. Wunderschöne Küsten und Strände, die mit einer Segeltour erkundet werden können (wenn nur Martins doofe Seekrankheit nicht wäre…). Mittelalterliche Städte auf Plateaus zwischen felsigen Bergen. Höhlensysteme, Schlösser, Nationalparks und dazu gutes, mediterranes aber herzhaftes Essen. Am meisten reizt mich der Plitvice Nationalpark, ich gebe zu, dass verdanke ich den ganzen tollen Instagram Fotos von dort.

5. Albanien

Ich hätte ja ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich mal nach Albanien reisen wollen würde. Dann aber habe ich einige Fotos vom Urlaub eines kosovarischen Freundes gesehen und dachte: Wow, da will ich auch mal hin. Albanien war früher für mich ein absolut grauer Fleck auf der Landkarte. Nie hätte ich gedacht, dass dort so tolle raue Küsten- und Berglandschaften zu finden sind. Albanien hat noch relativ wenig Tourismus, man muss sich also nicht sehr anstrengen, den Touristenmassen auszuweichen. Auch historisch gesehen ist Albanien wirklich interessant, denn es wurde sowohl von den Osmanen als auch von den Italienern eingenommen. Die Einflüsse beider Kulturen geben einen interessanten Mix, der heute spürbar ist.

4. Rumänien

Nach Rumänien locken uns vor allem die Trekkingmöglichkeiten. Die Karpaten sowie der rumänische Teil der Hohen Tatra locken mit dicht bewaldeten Tälern, schroffen Bergen, und rauschenden Flüssen. Zwischendrin kommt man am einen oder anderen Dracula-Schloss vorbei oder kann vielleicht auf seiner Wanderung Bären und Wölfe beobachten. Allein die Tatsache, dass man in Europa Bären so zuverlässig treffen kann, macht Rumänien für uns total spannend. Wo sonst noch erlebt man so nah an Deutschland eine solche Wildnis hautnah?

3. Schottland

Nach unseren Wandererfahrungen auf dem Dingle Way in Irland steht es für uns völlig außer Frage, dass wir in Schottland eine ähnliche Wandertour machen wollen. Dort stellen wir uns die Landschaft noch ein wenig schroffer, die Schlösser noch ein bisschen mystischer und die Wanderungen noch anstrengender vor. Der letzte Punkt klingt vielleicht zunächst nicht so verlockend, aber dieses wahnsinnig tolle Gefühl, nach einer harten Wanderung ganz allein eine wunderschöne Aussicht zu genießen, ist einfach unbeschreiblich. Genauso ist es übrigens mit dem Geschmack des ersten Bieres nach so einer Wanderung.

2. Norwegen

Schon immer wollte ich unbedingt die Polarlichter sehen und fotografieren. In den norwegischen Lofoten soll man zur richtigen Jahreszeit fast eine Garantie haben, dieses atemberaubende Spektakel beobachten zu können. Obwohl ich eigentlich nicht der größte Kälte-Freund bin, so könnte ich mir in der winterlichen Landschaft der Lofoten durchaus vorstellen, einige Tage zu verbringen. Schneeschuhwandern, Hundeschlittenfahren und eben die Beobachtung der Polarlichter stünden dabei ganz oben auf der Liste. Und wenn wir schon einmal in Norwegen sind, ist es natürlich ein Muss, sich auch die beeindruckenden Fjord-Landschaften anzuschauen.

1. Island

Absolut ungeschlagene Nummer 1 auf unserer Reiseliste ist für uns beide Island. Völlig egal, ob Sommer oder Winter, für eine Reise ins Land der Trolle, Elfen und Geysire würden wir sofort alles stehen und liegen lassen. Wir haben uns sogar schon mal ein bisschen überlegt wie wir dort gern reisen würden. Es wäre eine Mischung aus Roadtrip und Trekking dorthin, wo kein Auto hinkommt. Die Landschaft Islands scheint uns einfach unvergleichbar mit allen anderen Orten dieser Welt. Und hinzukommt, dass Isländer einfach so unglaublich nett zu sein scheinen und das Leben dort, trotz Kälte und allem, wahnsinnig harmonisch wirkt. Nur die lokale Küche wäre für uns sicher eine Herausforderung. Aber eine, die wir gern in Kauf nehmen.

Wir wollen Wildnis!

Ihr seht, unsere Präferenz geht eindeutig in Richtung Wildnis und unberührte Natur. Es ist immer wieder schön, sich klar zu machen, wieviel die Länder in der unmittelbaren Umgebung Deutschlands zu bieten haben. Und das sind nur die absoluten Highlights in unserer Vorstellung.

Es gibt noch gefühlt 1000 andere Orte, die es nicht auf diese Liste geschafft haben. Teilweise auch, weil wir dort schon waren oder sie einfach so „alltäglich“ sind, ohne dabei an Schönheit einzubüßen. Einige Orte in Deutschland zählen da z. B. auch dazu. Denn auch in der Heimat haben wir längst noch nicht alles gesehen, was wir gern sehen wollen. Aber vielleicht kommt dazu irgendwann mal eine eigene Reiseliste.

Bis dahin happy travels!

Tina

Reisefan, Möchtegern-Travelhacker und seit acht Jahren Expat in verschiedenen asiatischen Ländern. Ein dauerhaftes Leben in Deutschland kann ich mir momentan gar nicht mehr vorstellen, aber es wäre gelogen, zu sagen, dass mir Döner und Currywurst nicht fehlen. Der große Schritt, die Festanstellung hinter mir zu lassen und mich vollends ins digitale Nomadentum zu stürzen, steht mir noch bevor, daher freue ich mich, gemeinsam mit unseren Lesern neue Möglichkeiten zu entdecken.

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