Wandern in Irland – ich packe meinen Koffer, äh, Rucksack für einen Wanderurlaub

Wandern in Irland - Eine Packliste

Wanderurlaub – Eine Mini-Packliste

Vor einigen Wochen ging es für uns für 12 Tage ins schöne Irland! Nach zwei Nächten in Dublin haben wir den Dingle Way unsicher gemacht und sind von einem B&B zum nächsten gewandert. Letztes Jahr haben wir schon mal etwas Ähnliches in Südtirol gemacht, allerdings im Sommer bei angenehm warmen Temperaturen immer der Straße entlang. Dieses Mal wollten wir einen richtigen Wanderweg abwandern und hatten auch mit ganz anderen meteorologischen Herausforderungen zu rechnen, obwohl der Mai der Monat mit den meisten Sonnenstunden in Irland sein soll.

Meine Neuanschaffungen

Neu bestellt für diesen Trip habe ich mir einen Seg Sac Compress von Gobi Gear. Das ist wie ein kleiner Turnbeutel (gibt es in 15L oder 20L), unterteilt in vier Fächer, den man dank Schlaufen auch gefüllt klein zusammenpressen kann. Durch die vier Compartments erhoffte ich mir, nicht in meinem Rucksack rumwühlen zu müssen, wenn ich an ein bestimmtes Kleidungsstück will. Die Fächer wollte ich zur Aufteilung nach Bekleidungsart nutzen: Hosen und Röcke, Longsleeves, Short-Sleeves und Unterwäsche + Socken. Ich lasse euch bei Gelegenheit wissen, wie das geklappt hat (er ist nie angekommen, denn leider hat ihn die italienische Post verschlampt :-/ ).

 

Wanderrucksäcke Vergleich und Test

Als großen Rucksack habe ich meinen inzwischen 8 Jahre alten Deuter Air Comfort für Frauen, ein 32L-Rucksack, der mir schon oft gute Dienste geleistet hat und sich wirklich angenehm trägt.

Meine Packliste zum Wandern

Jetzt zur Ausstattung: Wie gesagt, das war mein erster richtiger Wandertrip, falls ihr also Anmerkungen oder Tipps habt, immer raus damit, bin für jeden Ratschlag dankbar! Fangen wir unten an. Gewandert bin ich mit meinen Salomon Techamphibians für Damen*, ein Wanderschuh, der dank offener Netzoberfläche sehr leicht und atmungsfähig ist.

Natürlich ist er nicht wasserdicht, dafür aber schnelltrocknend. Er hat eine superkantige Unterseite und läuft sich deshalb klasse in rutschigem und unwegsamem Terrain. Ich habe mich in diesen Schuhen schon in Wasserfällen abgeseilt und lange Canyoning-Touren gemacht und ich bin weiterhin einfach nur begeistert. Meine einzige Sorge war, dass es eventuell etwas zu kalt in Irland sein könnte, um in den offenen Schuhen nicht zu frieren. Aber dafür hatte ich mir einige Paare Merinowolle-Trekkingsocken gekauft.

Beinkleidungsmäßig habe ich zwei dünne, lange Trekking-Hosen mitgenommen und zwei Wanderröcke für wärmere Tage. Wobei es für mich aus Sri Lanka kommend wohl eher nur kalte Tage gibt 😉

Ich habe drei kurzärmelige Aktivwear-Shirts eingesteckt, dazu noch zwei oder drei normale T-Shirts. Dann habe ich noch einen dickeren Longsleeve mit Rollkragen und einen dünnen, aber wahnsinnig warmhaltenden von Vaude*, der musste auf jeden Fall mit. Zu guter Letzt eine Windbreaker-Jacke mit Kapuze, war irgendeine günstige von Amazon, und einen Regenponcho. Und damit war es das eigentlich.

Gut, natürlich noch die üblichen Kosmetika (abgefüllt in kleinen Flaschen, ich will kein Aufgabegepäck haben, denn in Rom, wo ich zuerst hinflog, wartet man immer Ewigkeiten auf sein Gepäck) und eine Paste oder Pulver zum Waschen per Hand, da in den zwei Wochen nicht alles sauber bleibt. Zusätzlich zu unseren Rucksäcken hatten wir noch einen kleinen Handgepäcktrolley mit ordentlichen Klamotten mitgenommen, weil wir in Dublin nicht rumlaufen wollten wie Wandertouristen. Diesen Koffer haben wir dann dort im AirBnB gelassen…

Weniger ist mehr!

Ich reise normalerweise immer nur mit Handgepäck, was aber nicht bedeutet, dass ich wenig dabei habe. In aller Regel habe ich zwei Outfits pro Tag sowie ca. fünf Paar Schuhe dabei. Allerdings eher das Gegenteil von Wanderklamotten. Dieses Mal wurde es eher ein rustikaler und minimalistischer Stil, der sich in meinem Gepäck wiederspiegelte. Der Trip war einer der besten Urlaube, die wir je gemacht haben. Martin wird dazu einen größere Wanderartikelserie schreiben, welche in der kommenden Tagen online gehen soll.


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Tina

Reisefan, Möchtegern-Travelhacker und seit acht Jahren Expat in verschiedenen asiatischen Ländern. Ein dauerhaftes Leben in Deutschland kann ich mir momentan gar nicht mehr vorstellen, aber es wäre gelogen, zu sagen, dass mir Döner und Currywurst nicht fehlen.

Der große Schritt, die Festanstellung hinter mir zu lassen und mich vollends ins digitale Nomadentum zu stürzen, steht mir noch bevor, daher freue ich mich, gemeinsam mit unseren Lesern neue Möglichkeiten zu entdecken.

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